Beratung zu Smart Home & KNX
Smart HomeKöln
Ob Licht, Heizung oder Rollläden zentral gesteuert werden sollen: Ein verkabelter KNX-Bus und eine Funk-Nachrüstung im Bestand sind zwei grundverschiedene Wege zum selben Ziel. Welcher zu Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus passt, entscheidet die Bausubstanz — wir sprechen das zunächst in Ruhe am Telefon durch, bevor irgendetwas verkabelt wird.
- kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung
Anlässe
Fünf Wünsche, die zu einer Smart-Home-Planung führen
Der Anlass ist selten technischer Natur — meistens beginnt es mit einem ganz konkreten Alltagswunsch.
Licht zentral steuern
Mehrere Lichtszenen auf Knopfdruck, statt Schalter für Schalter durch die Wohnung zu laufen.
Heizung raumweise regeln
Jeder Raum soll seine eigene Temperatur halten, ohne dass an jedem Heizkörper einzeln gedreht wird.
Beschattung automatisieren
Rollläden oder Jalousien sollen nach Sonnenstand oder Uhrzeit selbst fahren, nicht nur per Handtaster.
Sicherheit im Blick behalten
Anwesenheit simulieren oder Meldungen erhalten, ohne gleich eine komplette Alarmanlage zu installieren.
Bestand nachrüsten statt neu bauen
Die Wohnung ist bezogen und verputzt — trotzdem soll die Technik nachträglich in bestehende Wände und Decken.
Zwei Wege
KNX-Bus oder Funklösung — zwei Wege, ein Ziel
Beide Systeme steuern Licht, Heizung und Beschattung zentral. Welches zu Ihrer Anlage passt, hängt nicht vom Geschmack ab, sondern von der Bausubstanz.
KNX-Bus (verkabelt)
Beim offenen Rohbau oder in der Kernsanierung wird neben der 230-V-Installation eine eigene Busleitung verlegt.
- Feste Verkabelung — keine Funkreichweite oder Interferenzen als Fehlerquelle.
- Herstellerübergreifender, offener Standard — keine Bindung an einen einzelnen Anbieter.
- Höherer Verlegeaufwand, dafür von Anfang an auf Erweiterung ausgelegt.
Funk-/Retrofit-Lösung
Sind Wände und Decken bereits geschlossen, kommunizieren Sensoren und Aktoren stattdessen per Funk.
- Keine neue Verkabelung nötig — geeignet für den bewohnten Altbau.
- Reichweite und Wandstärke, etwa bei Gründerzeit-Mauerwerk, beeinflussen die Zuverlässigkeit.
- Batteriebetriebene Sensoren brauchen gelegentlich einen Batteriewechsel.
Welches System zu Ihrer Wand passt, zeigt die Begehung — nicht der Katalog. Ein Anruf genügt: 0176 42876194.
Leistungsumfang
Was zu einer Smart-Home-Installation bei uns gehört
Sechs Schritte von der ersten Idee bis zur eingewiesenen, fertigen Anlage.
Konzept
Bedarfsgespräch und Begehung münden in ein schriftliches Konzept, das festhält, welche Funktionen zentral gesteuert werden.
Verkabelung
Bei KNX wird die Busleitung parallel zur 230-V-Installation verlegt; bei Funklösungen entfällt dieser Schritt weitgehend.
Aktoren im Verteiler
Schalt-, Dimm- und Jalousieaktoren werden normgerecht im Verteiler untergebracht und verdrahtet.
ETS-Programmierung
Die Konfiguration der Busteilnehmer erfolgt in der ETS, dem Standardwerkzeug für KNX-Anlagen.
Inbetriebnahme
Jede Funktion wird nach der Programmierung geprüft, bevor die Anlage übergeben wird.
Einweisung
Sie lernen die Bedienung Ihrer Anlage direkt vor Ort kennen, bevor der Termin abgeschlossen wird.
Wo die 230-V-Grenze verläuft
Der KNX-Bus selbst arbeitet mit Kleinspannung — trotzdem hängt jede Anlage am 230-V-Netz und am Verteiler. Arbeiten an der Festinstallation und am Verteiler dürfen nur durch eine Elektrofachkraft bzw. einen im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragenen Betrieb ausgeführt werden (NAV §13, DIN VDE 0100).
Auch die Programmierung der Busteilnehmer in der ETS ist keine Bastelaufgabe: Sie verlangt eine zertifizierte Fachkraft, die Verknüpfungen und Sicherheitsfunktionen korrekt anlegt. Wer in Ihrem Projekt den 230-V-Anteil ausführt und wer die Busprogrammierung übernimmt, sprechen wir im Bedarfsgespräch konkret durch.
Vom Anruf zum Konzept
So wird aus einem Anruf ein durchdachtes Konzept
Fünf Schritte, bevor überhaupt eine Leitung verlegt wird.
Anruf
Sie schildern, welche Funktionen Sie sich wünschen und wie Wohnung oder Haus beschaffen sind.
Bedarfsgespräch
Am Telefon klären wir Umfang, betroffene Räume und ob Neubau oder Bestand vorliegt.
Begehung
Vor Ort sehen wir uns Bausubstanz, Wände und den vorhandenen Verteiler an.
Schriftliches Konzept
Sie erhalten ein Konzept, das die Technikwahl — KNX oder Funk — und den Umfang festhält.
Termin
Die Ausführungstermine werden gemeinsam vereinbart, abgestimmt auf Ihre Verfügbarkeit.
Vor der Begehung
Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung
Ob zwei Räume oder das ganze Haus zentral gesteuert werden sollen — das Bedarfsgespräch beginnt immer am Telefon, kostenlos und unverbindlich. Eine Zahl finden Sie auf dieser Seite bewusst nicht: Der tatsächliche Umfang entscheidet sich erst bei der Begehung.
kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung
Vor Ort
Sechs Schritte von der Verkabelung bis zur Übergabe
Jeder Schritt baut auf dem schriftlichen Konzept auf — ohne Überraschung zwischen Begehung und Übergabe.
Verkabelung
Busleitung und 230-V-Leitungen werden getrennt und normgerecht verlegt.
Verteilerausbau
Aktoren für Schalten, Dimmen und Beschattung werden im Verteiler montiert und verdrahtet.
Programmierung
Die Busteilnehmer werden in der ETS parametriert und zu Szenen verknüpft.
Test
Licht, Heizung und Beschattung werden Funktion für Funktion geprüft, bevor die Anlage übergeben wird.
Einweisung
Sie lernen Bedienung, Taster und App direkt vor Ort kennen.
Übergabe
Anlage und Dokumentation zu Konzept und Programmierung werden übergeben.
Vertrauen & Qualifikation
Elektrofachkraft
Verkabelung und Verteilerausbau übernimmt eine ausgebildete Elektrofachkraft — durchgehend derselbe Ansprechpartner, nicht wechselndes Personal.
Fachbetrieb
Planung, Ausführung und Programmierung laufen über einen Fachbetrieb, von der Begehung bis zur Einweisung.
Herstelleroffen beraten
Die Systemwahl richtet sich nach Bausubstanz und Wunsch — nicht nach einer Herstellerbindung oder einem Abo Dritter.
Zwei Bausituationen
Gründerzeit an den Ringen oder neue Quartiere auf früherer Industriefläche
Ob Smart Home als Funk-Nachrüstung kommt oder von Anfang an verkabelt wird, hängt von der Wand ab, nicht vom Wunschzettel.
- Gründerzeit-Altbau an den Ringen — dichtes Mauerwerk und meist keine Leerrohre; eine Funklösung vermeidet größere Stemmarbeiten, Reichweite und Wandstärke prüfen wir vorab.
- Neue Quartiere auf früherer Industriefläche, etwa rund um die Heliosstraße in Ehrenfeld — Rohbau oder Kernsanierung erlauben eine von Anfang an verkabelte KNX-Anlage ohne Kompromisse.
- Welches System am Ende passt, zeigt die Begehung vor Ort — nicht der Katalog.
Häufige Fragen
Was Anrufer zu Smart Home & KNX meistens wissen wollen
Lässt sich Smart Home auch im bewohnten Altbau nachrüsten?
Ja, meist über eine Funk-/Retrofit-Lösung ohne große Stemmarbeiten. Wie viele Wände dafür geöffnet werden müssen, zeigt sich erst bei der Begehung vor Ort.
Bindet mich die Anlage an einen bestimmten Hersteller?
Bei KNX nicht — es ist ein herstellerübergreifender, offener Standard. Bei Funklösungen sprechen wir die Systemwahl offen mit Ihnen ab, statt sie vorzugeben.
Fallen laufende Abo-Kosten Dritter an?
Nicht bei der klassischen KNX-Installation. Manche Funksysteme setzen eine Hersteller-App oder Cloud-Anbindung mit eigenen laufenden Kosten voraus — das prüfen und benennen wir vor der Entscheidung, statt es zu verschweigen.
Lässt sich die Anlage später erweitern?
Ja. Sowohl der KNX-Bus als auch die meisten Funksysteme sind für spätere Erweiterungen ausgelegt. Wie viel Reserve im Verteiler von Anfang an eingeplant wird, legen wir im schriftlichen Konzept fest.
Was passiert, wenn ein Funksignal ausfällt oder gestört wird?
Bei Funklösungen hängt die Zuverlässigkeit von Reichweite und Störquellen ab, bei KNX von der festen Verkabelung. Ausfallsicherheit ist deshalb Teil des Bedarfsgesprächs — kein Thema, das erst nachträglich auffällt.
Ein Anruf klärt Wünsche, Bausubstanz und Konzept
Vom ersten Bedarfsgespräch bis zur eingewiesenen Anlage — Sie schildern, was gesteuert werden soll, wir sagen Ihnen, wie es weitergeht. Kein Formular, kein Zwischenschritt.